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Digiscoping von Moschusochsen bei Schnee und Wind

Im September habe ich ein paar Tage im Dovrefjell-Nationalpark in Norwegen verbracht – die perfekte Gelegenheit, um erstens einige Fotos des seltenen und beeindruckenden Moschusochsen zu schießen und zweitens den neuen Digiscoping-Adapter TLS APO 43 von SWAROVSKI OPTIK zu testen.

Überprüfung meiner Ausrüstung unter schwierigen Bedingungen

Überprüfung meiner Ausrüstung unter schwierigen Bedingungen

Es gibt nur noch ein paar tausend Moschusochsen auf der Welt: in Grönland, Sibirien, Alaska und Kanada. 

Moschusochsen wurden in Norwegen vor einigen Jahren wieder angesiedelt und dort leben nun etwa 320 dieser prähistorischen Tiere.

Moschusochsen können bis zu 400 Kilogramm wiegen und sind im Allgemeinen nicht aggressiv. Ihr Sehvermögen ist zugegebenermaßen schlecht, aber sie hören sehr gut – deshalb geraten sie leicht in Panik, wenn etwas Unerwartetes geschieht, was durchaus gefährlich werden kann. Im Nationalpark muss man mindestens 180 Meter Abstand von ihnen halten – was für uns als Fotografen nicht ideal ist. Doch wenn man sich nicht an die Vorschriften hält, wird man aufgefordert, den Park zu verlassen und muss eine hohe Geldstrafe zahlen


Bei unserer Ankunft waren wir mit Tiefschnee konfrontiert und weiter oben in den Bergen schneite es noch. Für September ist das selbst in Norwegen ziemlich ungewöhnlich. Nach einer Busfahrt und einer anstrengenden zweistündigen Wanderung durch den Schnee und die eisige Kälte begegneten wir den ersten Moschusochsen – kleine schwarze Punkte in der tief verschneiten Winterlandschaft.

Ein starker Wind wirbelte den Pulverschnee immer wieder auf, was nicht nur unsere Sicht, sondern auch unser Vorankommen stark behinderte. Schließlich gelang es uns, aus unserem Versteck hinter einem Felsvorsprung in rund 230 Metern Entfernung die ersten Fotos der Moschusochsen zu machen. Ich musste zwei ganze Blenden überbelichten, um die Details der dunklen Tiere einzufangen, aber da ich einen ISO800-Film benutzte, reichte die Verschlusszeit noch aus. Für diese Aufnahmen habe ich eine niedrigere Position gewählt, sodass ich besser vor dem Wind geschützt war. Ich konnte die Qualität der Fotos mithilfe der Vorschau auf dem Kameradisplay beurteilen und war damit zufrieden – unter solch schwierigen Bedingungen Details scharf sichtbar zu machen, ist eine gute Leistung. Meine Ausrüstung schien von Anfang an eine gute Wahl zu sein: Canon 5D Mark III, STX 85 und TLS APO 43 mm.

Meine Ausrüstung: Canon 5D Mark III, STX 85 und TLS APO 43 mm

Meine Ausrüstung: Canon 5D Mark III, STX 85 und TLS APO 43 mm

Weil ich meine Finger vor Kälte nicht mehr bewegen konnte, begriff ich, dass es Zeit war, umzukehren. Schließlich hatten wir noch eine zweistündige Wanderung vor uns. 

Als wir den Berg hinunterkamen, lichtete sich der Nebel ein wenig – und was erschien vor unseren Augen? Zwei Moschuskühe ganz in der Nähe, etwas weiter unten im Tal. 

Wir hätten uns ihnen nähern können, aber wir wollten den vorgegebenen Abstand einhalten. Die Tiere waren unruhig und kamen uns gefährlich nahe, während wir sie fotografierten. Schweren Herzens beschlossen wir, uns auf den Rückweg zu machen. Unterwegs betrachtete ich noch einmal mein LCD-Display: was für schöne Tiere, was für klare Details auf den Fotos. Der TLS APO 43 mm funktioniert wirklich!

Über den Autor

Der Niederländer Peter Grobben ist leidenschaftlicher Naturfotograf, der mit seinen Fotos und Artikeln zeigt, wie schön und komplex die Natur sein kann. Als Reiseführer für Naturfotografen und mit seinen Workshops und Vorträgen versucht er, die Öffentlichkeit für gefährdete Ökosysteme und die darin lebenden Tiere und Pflanzen zu sensibilisieren.  

http://petergrobbenfotografie.nl

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