Herzlich Willkommen
in der Welt von
Swarovski Optik

Pünktliche Lieferung zu Weihnachten bei Bestellungen bis 19.12.2019, 15:00 Uhr


Erlebnis Bergjagd


An die Grenzen der eigenen Belastbarkeit gehen. Mit Herz und Verstand bei der Sache sein. Eine Bergjagd kann selbst einem erfahrenen Jäger Respekt einflößen. Im abgeschiedenen Bergrevier hat die Natur stets die Oberhand. Zwei Jäger, der eine jung, der andere älter, stellen sich dieser Herausforderung. Was ihnen wohl bei den langen Auf- und Abstiegen und der mühevollen Jagd durch den Kopf geht?


VON GENERATION ZU GENERATION

DER JUNGE.

Seit den Morgenstunden sind wir auf den Beinen, immer bergauf. Das Ganze erinnert mich an eine meiner ersten Jagden, gar nicht lange her. Schon beim Aufstieg durch den Bergwald vernahmen wir das Röhren der Hirsche. Ich glaste die gegenüberliegende Talseite ab. Am Rand einer kleinen Lichtung konnte ich einen Hirsch ausmachen. Nur ganz vage war er zu erkennen, ein sicheres Ansprechen war unmöglich. Mein Bruder gab mir ein Zeichen. Weiter oben zeigte sich ein weiterer Hirsch. Nach kurzem Ansprechen entschloss ich mich zu schießen. Der Hirsch stand gut, als der Schuss brach. Mein Bruder klopfte mir anerkennend auf die Schulter.

DER ERFAHRENE.

Die Bergjagd ist eine spröde Schönheit, bei der Mühe und Lohn eng beisammen liegen. Aber wer sich drauf einlässt, nimmt mehr mit als nur die Beute. Diese Lektion habe ich gelernt, als ich mit meinem Vater das erste Mal am Berg war. Der stille Aufstieg mit ihm fand damals ein abruptes Ende, als er gut 200 Meter vor uns einen Bock ausmachte. Er reichte mir sein Habicht Fernglas, damit ich mir selbst ein Bild machen konnte. Im Schutz der Bäume pirschten wir uns an, bis wir uns in der perfekten Schussdistanz befanden. Sein sauberer Schuss hat dann bei mir die Begeisterung für die Jagd entflammt.

DER JUNGE.

Die anstrengendste Passage ist geschafft, da zeigt sich im lichten Bergwald etwas. Eine Gams? Ich greife zum Fernglas. Ja, sieht gut aus. Vor einem Baumstumpf lasse ich mich nieder, mein Rucksack dient als Auflage. Ein kurzer Blick zum Jagdkollegen. Er nickt. Ich spreche den Jahrling an, dann tu ich, was zu tun ist. Fingerbreit hinter Blatt löst sich der Schuss. Kurze Zeit später macht sich wieder Stille breit.

DER ERFAHRENE.

Ein guter Schuss, Respekt. Im Winkel zu treffen ist für Jungjäger kein Leichtes. Aber solche Erfolgsmomente zeigen, dass das Jagen Zukunft hat. Dass für die neue Generation Smartphones, jahrhundertealtes Wissen und jagdliche Disziplin kein Widerspruch sind. Und gerade Letzteres zählt bei der Bergjagd.

DER JUNGE.

Die Gams im Rucksack wiegt gut 14-15 Kilo und ernsthaft, ich glaube, sie wird mit jedem Schritt schwerer. Anmerken lasse ich mir davon nichts, auch wenn mir die Schweißperlen im Gesicht stehen. Mein Jagdkollege wirkt sehr zufrieden und je weiter wir ins Tal kommen, desto begeisterter erzählt er Anekdoten aus seinem Jagdleben. Drum einfach weitergehen, Schritt für Schritt.

DER ERFAHRENE.

Eine Bergjagd weist uns unseren Platz in der Natur zu. Das ist etwas, das erfahrene Jäger den jungen weitergeben können. Gerade wenn man im Gebirge jagt, wo so viele Faktoren über Erfolg und Misserfolg entscheiden – die eigene Kondition, die Ausrüstung oder die Witterung –, muss man wissen, was zu tun oder zu lassen ist. Bin ich mir beim Ansprechen auch sicher genug, die richtige Entscheidung zu fällen? Kann ich das erlegte Wild überhaupt im Rucksack ins Tal bringen? Mein Vater zeigte mir, worauf es ankommt. Jetzt ist es an der Zeit, dieses Wissen weiterzugeben.


Empfohlene Produkte
EL Range
EL Range AM GIPFEL DER PERFEKTION
Zum Anfang